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Drei Tage rund um den Großglockner

Drei Tage rund um den Großglockner

Am Freitag, dem 31. Juli 2026, starteten neun motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unserer dreitägigen Naturfreunde-Tour rund um den Großglockner. Treffpunkt war das Lucknerhaus in Kals am Großglockner. Die Stimmung war von Beginn an ausgezeichnet und alle freuten sich auf die kommenden Tage.

 

Unser erstes Ziel war die Lucknerhütte. Da sich ein Gewitter näherte, mussten wir dort eine längere Pause einlegen. Bei ein paar Getränken ließen wir uns die gute Laune aber nicht nehmen. Der Hüttenwirt lud uns sogar auf eine Runde Schnaps ein. Daraus entwickelte sich ein lustiger Austausch, der uns die Wartezeit schnell vergessen ließ.

 

Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, setzten wir unseren Aufstieg zur Stüdlhütte fort. Wir gingen in gemütlichem Tempo und erreichten die Hütte gegen 15 Uhr. Dort stärkten wir uns mit einer kleinen Jause und Getränken. Anschließend bezogen wir unser gemeinsames Lager, das wir fast für uns alleine hatten.

Am Nachmittag sammelten wir uns noch einmal vor der Hütte. Gemeinsam stiegen wir zur sogenannten Schere auf, die auf etwas über 3.000 Metern liegt. Für einige Teilnehmer war es das erste Mal auf einem Punkt über 3.000 Metern. Entsprechend groß war die Freude. Wir machten zahlreiche Gruppenfotos und genossen den wunderbaren Blick auf den Großglockner.

 

Danach stiegen wir wieder zur Stüdlhütte ab. Am Abend erwartete uns ein ausgezeichnetes Essen im Rahmen der Halbpension. Bei guten Gesprächen ließen wir den ersten Tag ausklingen. Gegen 22 Uhr gingen wir müde und zufrieden schlafen.

 

Am Samstag begann der Tag bereits sehr früh. Da das Frühstück auf der Stüdlhütte nur bis 7 Uhr serviert wurde, saßen wir bereits um 6 Uhr beim Frühstück. Das frühe Aufstehen tat der Stimmung keinen Abbruch. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns um 7.30 Uhr vor der Hütte und machten uns auf den Weg in Richtung Pfortscharte.

 

Gegen 10 Uhr erreichten wir die Scharte. Dort legten wir eine kurze Pause ein und genossen den Blick in Richtung Salmhütte. Beim anschließenden Abstieg erwischte uns ein rund 20-minütiger Regenschauer. Es sollte der einzige stärkere Regen während der gesamten Tour bleiben.

In der Salmhütte konnten wir unsere Kleidung etwas trocknen und uns stärken. Rund um die Hütte sorgten mehrere Murmeltiere für Unterhaltung. Die Tiere zeigten wenig Scheu und kamen sehr nahe an die Hütte heran. Dabei entstanden einige tolle Fotos.

 

Nachdem der Regen aufgehört hatte, wanderten wir weiter in Richtung Glorer Hütte. Auf dem Weg mussten wir einen steilen Steig überwinden. Zur Abkühlung fanden wir einen kleinen Bergsee, in dem einige Teilnehmer ein erfrischendes Bad nahmen.

 

Gegen 13 Uhr erreichten wir die Glorer Hütte. Der Hüttenwirt begrüßte uns freundlich und lud uns ebenfalls auf eine Runde Schnaps ein. Danach stärkten wir uns und bezogen unsere Lager. Die alte Hütte versprühte noch echten, ursprünglichen Hüttencharme und sorgte für eine besonders gemütliche Atmosphäre.

Um etwa 15 Uhr machten wir uns noch einmal auf den Weg. Unser Ziel war der knapp 2.900 Meter hohe Weiße Knoten. Vom Gipfel hatten wir einen spektakulären Blick auf den Großglockner sowie in Richtung Kals und Heiligenblut. Der anschließende Abstieg zur Glorer Hütte verlangte uns noch einmal einiges ab.

Zurück bei der Hütte genossen wir auf der Terrasse den Sonnenschein und das eine oder andere Bier. Am Abend servierte uns das Hüttenteam ein ausgezeichnetes Menü. Auch Klassiker wie Backerbsensuppe und Spaghetti Bolognese durften nicht fehlen. Bei lustigen Gesprächen, guten Geschichten und dem einen oder anderen Schnaps ließen wir auch diesen Tag gemütlich ausklingen.

 

Am Sonntag begann unser letzter Tourentag erneut früh. Um 6 Uhr war Tagwache. Wir packten unsere Sachen, genossen ein gutes Frühstück und starteten direkt in Richtung Kasteneck.

Der Anstieg begann ohne lange Aufwärmphase. Gleich hinter der Hütte ging es rund 200 Höhenmeter steil bergauf. Dadurch stieg der Puls bei allen schnell an. Oben am Kasteneck wurden wir jedoch mit einem großartigen Ausblick belohnt. Wir blickten in Richtung Böses Weibl und erneut auf den Großglockner.

Anschließend stiegen wir zum Peischlachtörl ab. Nach einer kurzen Pause nahmen wir den letzten rund eineinhalbstündigen Abstieg zum Lucknerhaus in Angriff. Um 12.30 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

 

Zum Abschluss kehrten wir noch gemeinsam auf eine Runde Getränke ein. Danach traten alle Teilnehmer die Heimfahrt an.

Die drei Tage rund um den Großglockner boten abwechslungsreiche Wege, schöne Gipfelziele, gemütliche Hütten und viele lustige gemeinsame Momente. Das Wetter zeigte sich zwar durchwachsen, doch abgesehen von einem kurzen Regenschauer blieben wir trocken. Die Temperaturen von rund 20 Grad waren für das Bergsteigen angenehm und eine willkommene Abwechslung zu den hohen Temperaturen im Tal.

 

Alle neun Teilnehmer kamen gesund und munter zurück. Die gute Stimmung, der Zusammenhalt und die gemeinsamen Erlebnisse machten diese Tour zu einem echten Erfolg. Wir freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Naturfreunde-Tour.

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Plank Robert
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