Teilnehmer
Pechhacker GerhardHürner IngridHaselsteiner Hermine
Pechhacker GabrieleHürner ChristianHaselsteiner Hubert
Grasberger ElisabethBrunda ChristineOelmann Gabriela
Grasberger AlfredWieser WilhelmScheiblauer Herbert
Siebenhandl HansDienstbier Barbaraund ihr Freund Ferdi
Fast am Peitlernock 2622 m24.2.2026
Da der Wetterbericht den ganzen Tag Schneefall meldete, gingen wir die Nockalmstraße zur Bärengrubenalm hinauf. Die Wolkendecke stieg mit uns an und so ging es Richtung Peitlernock weiter. Auf 2130 m beendeten wir aufgrund der sensiblen Schneedecke und der schlechter werdenden Sicht unseren Aufstieg.
In herrlichem Pulverschnee fuhren wir bis knapp vor die Postmeisteralm ab. Danach erreichten wir im etwas schnittigen Schnee wieder die Nockalmstraße. Dort teilte sich die Gruppe. Einige hatten für heute genug und fuhren direkt in unser Quartier ab. Der Rest stieg noch zur Jauchzer-Hütte auf, die leider Ruhetag hatte. Anschließend folgte eine rasante Abfahrt über die Rodelbahn zum Ausgangspunkt.
Seenock 2260 m – Eisentalhöhe 2180 m25.2.2026
Bei wolkenlosem Himmel ging es über die bereits bekannte Rodelbahn an der Jauchzer-Hütte vorbei zur Grünleitennockhütte auf 2132 m. Danach folgte die steilste Passage unserer Tourentage. Der 25 bis 30 Grad steile Hang war den ganzen Winter über befahren worden und daher sicher zu gehen.
Wie geplant schwangen wir im Pulverschnee hinunter Richtung Sauereggalm. Dort legten wir erneut die Felle an. Über das weite, flache Kar spurten wir zur Grünleitenscharte und weiter über den langen Kamm zum Seenockgipfel, wo uns kalter Wind empfing.
Nach kurzer Rast folgte die Firnabfahrt zum Friesenhals. Dort wurden wieder die Felle angelegt, um weitere 100 Höhenmeter zur Eisentalhöhe aufzusteigen. Die Pulverschneeabfahrt zur Zechnerhütte verging rasch. Die letzten Meter waren nochmals in etwas sensibel zu fahrendem Schnee zu bewältigen.
Auf der Nockalmstraße ging es weiter bergab. Eine kleine Überraschung zwang uns nochmals zur Skating-Technik. Danach begann das erste Training für die Abfahrtsmeisterschaften der Naturfreunde über die präparierte Nockalmstraße.
Bärenaunock 2292 m26.2.2026
Bei bereits recht warmer Temperatur starteten wir vom Quartier zur Schulteralm. Nach 400 Höhenmetern auf der Forststraße wechselten wir ins unverspurte Gelände. Obwohl das Gelände eher flach war, hörten wir bei den ersten Schritten Setzungsgeräusche im Schnee. Ab diesem Zeitpunkt war eine sehr überlegte Spurwahl notwendig.
Durch lichten Wald stiegen wir über einen flachen Rücken zum Dörerköpfel auf. Dort reinigten und wachsten wir die teilweise angeeisten Felle. Nach einer kurzen Abfahrt legten wir erneut die Felle an. Der Standplatz musste sorgfältig gewählt werden, da wir im 80 bis 100 cm tiefen Schnee bis zum Boden einsanken. Ein einzelner Baum in der Nähe bot dafür die passende Lösung.
Über den aussichtsreichen Rücken, der ständig bergauf oder bergab führte, näherten wir uns dem Gipfelaufschwung des Bärenaunock. Dieser war leichter zu besteigen, als er aus der Ferne wirkte. Nach einer langen, windstillen Gipfelrast fuhren wir über den mit Steinen durchsetzten Gipfelhang ab. Ein kurzer Pulverhang bot nochmals Genuss. Danach folgte eine wenig attraktive Waldabfahrt bis zur Bärenkaralm. Von dort führte ein gut befahrbarer Weg zurück zur Nockalmstraße.
Dort angekommen startete der „Abfahrtslauf“ mit Massenstart bis zu unserem Quartier. Die Ergebnisse sind auf „Schizeit“ nachzulesen.
Jauchzer-Hütte 1785 m27.2.2026
Der wolkenlose Himmel lud zu einer weiteren Tour ein. Einige Teilnehmer traten nach dem Frühstück die Heimreise an. Die übrigen nutzten das schöne Wetter und stiegen nochmals zur Jauchzer-Hütte auf.
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad bei der nun geöffneten Hütte folgte die letzte Abfahrt über die Rodelbahn.
Eine herrliche Woche mit alpinistischen Herausforderungen, die sowohl skifahrerisches Können als auch eine gute Risikoeinschätzung erforderte.